Geld verdienen mit Bodo Schäfer – „Der Weg zur finanziellen Freiheit“
Zitat von Michael Kotzur am 26. Juli 2026, 14:00 UhrEs gibt in diesem Sortiment einen Titel, der thematisch am weitesten ausgreift, und das macht ihn zugleich zum unkompliziertesten und zum schwierigsten Empfehlungsobjekt. Unkompliziert, weil er zu fast jedem Beitrag über Geld passt. Schwierig, weil „passt überall" in der Praxis oft heißt „sticht nirgends heraus".
Fangen wir mit der Stärke an. Der Titel spricht das Ziel aus, das die meisten Leser mitbringen, ohne es zu formulieren. Wer sich für das Thema interessiert, will nicht Bilanzen lesen, sondern irgendwann nicht mehr rechnen müssen. Genau das steht im Titel, und deshalb funktioniert er auch bei Leuten, die mit Fachbegriffen nichts anfangen können.
Dazu kommt die Bekanntheit: Das Buch wurde millionenfach verkauft. Du musst weder den Autor noch das Buch einführen, ein halber Satz reicht.
Die Produkte im Überblick:
- Der Weg zur finanziellen Freiheit – der Titel, um den es geht, kostenfrei zu bekommen, 5 € pro Bestellung
- Ein Hund namens Money
- ICH KANN DAS
- Karriere mit System
- Wahrer Wohlstand – Video-Coaching, bis zu 108,74 €
- Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung – Video-Coaching
- Aufbruch – Live-Seminar, rund 19 €
- Die Gesetze der Gewinner
Jetzt zur Schwäche, weil sie beim Verlinken zählt. Ein breiter Titel gibt dir wenig Anlass. Bei einem Buch über Kinder und Geld schreibt sich der Beitrag fast von selbst, bei einem Buch über berufliches Weiterkommen ebenso. Bei einem Titel, der das große Ganze verspricht, musst du den Anlass selbst mitbringen – sonst wird der Text so allgemein wie das Versprechen.
Was dagegen hilft: Nimm einen konkreten Ausschnitt und lass den Titel die Klammer sein. Ein Beitrag über die erste Rücklage, über das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben nach einer Gehaltserhöhung, über die Frage, warum Sparen bei steigendem Einkommen nicht automatisch leichter wird. Das sind Texte mit einem klaren Thema – und die Empfehlung sitzt dann an der Stelle, an der jemand ohnehin weiterlesen will.
Ein zweiter Ansatz, der gut funktioniert: die Abgrenzung. Schreib, was das Buch nicht ist. Es ist keine Anlageberatung, es enthält keine Produktempfehlungen, es ersetzt keine Steuerberatung. Solche Sätze wirken auf den ersten Blick wie Abwertung, tatsächlich erhöhen sie die Trefferquote – weil die Leute, die danach klicken, wissen, was sie bekommen.
Ein dritter Punkt betrifft die Konkurrenz um Aufmerksamkeit. „Finanzielle Freiheit" ist ein Begriff, zu dem es unüberschaubar viel gibt – Videos, Beiträge, ganze Kanäle. Wer mit einem allgemeinen Text in diesen Bereich hineinschreibt, konkurriert mit allen davon. Wer einen sehr spezifischen Aspekt nimmt, konkurriert mit deutlich weniger und wird von genau den Leuten gefunden, die diesen Aspekt suchen.
Das ist übrigens kein Nachteil des Buches, sondern eine Eigenschaft des Themas. Der Titel selbst ist stark – nur eben nicht dadurch, dass man ihn wiederholt, sondern dadurch, dass man ihn an etwas Konkretes hängt.
Was den Weg über diesen Titel zusätzlich attraktiv macht: Er ist kostenfrei zu bekommen und damit ein niedrigschwelliger Einstieg. Getrackt wird über die Sitzung, es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht – die höherpreisigen Angebote laufen dort ohnehin mit, ohne dass du sie erwähnen musst.
Die ehrliche Einordnung zum Schluss: 5 € pro Bestellung sind der Normalfall, nicht das Sprungbrett. Wer den Titel deshalb wählt, weil er hofft, dass daraus regelmäßig etwas Größeres wird, plant mit einer Annahme statt mit einer Zahl.
Anmelden kann man sich kostenlos und ohne Bewerbung, die Freischaltung erfolgt sofort.
Schreibt ihr bei breit angelegten Büchern lieber über einen engen Ausschnitt oder versucht ihr, das ganze Thema abzudecken?
Es gibt in diesem Sortiment einen Titel, der thematisch am weitesten ausgreift, und das macht ihn zugleich zum unkompliziertesten und zum schwierigsten Empfehlungsobjekt. Unkompliziert, weil er zu fast jedem Beitrag über Geld passt. Schwierig, weil „passt überall" in der Praxis oft heißt „sticht nirgends heraus".
Fangen wir mit der Stärke an. Der Titel spricht das Ziel aus, das die meisten Leser mitbringen, ohne es zu formulieren. Wer sich für das Thema interessiert, will nicht Bilanzen lesen, sondern irgendwann nicht mehr rechnen müssen. Genau das steht im Titel, und deshalb funktioniert er auch bei Leuten, die mit Fachbegriffen nichts anfangen können.
Dazu kommt die Bekanntheit: Das Buch wurde millionenfach verkauft. Du musst weder den Autor noch das Buch einführen, ein halber Satz reicht.
Die Produkte im Überblick:
- Der Weg zur finanziellen Freiheit – der Titel, um den es geht, kostenfrei zu bekommen, 5 € pro Bestellung
- Ein Hund namens Money
- ICH KANN DAS
- Karriere mit System
- Wahrer Wohlstand – Video-Coaching, bis zu 108,74 €
- Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung – Video-Coaching
- Aufbruch – Live-Seminar, rund 19 €
- Die Gesetze der Gewinner
Jetzt zur Schwäche, weil sie beim Verlinken zählt. Ein breiter Titel gibt dir wenig Anlass. Bei einem Buch über Kinder und Geld schreibt sich der Beitrag fast von selbst, bei einem Buch über berufliches Weiterkommen ebenso. Bei einem Titel, der das große Ganze verspricht, musst du den Anlass selbst mitbringen – sonst wird der Text so allgemein wie das Versprechen.
Was dagegen hilft: Nimm einen konkreten Ausschnitt und lass den Titel die Klammer sein. Ein Beitrag über die erste Rücklage, über das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben nach einer Gehaltserhöhung, über die Frage, warum Sparen bei steigendem Einkommen nicht automatisch leichter wird. Das sind Texte mit einem klaren Thema – und die Empfehlung sitzt dann an der Stelle, an der jemand ohnehin weiterlesen will.
Ein zweiter Ansatz, der gut funktioniert: die Abgrenzung. Schreib, was das Buch nicht ist. Es ist keine Anlageberatung, es enthält keine Produktempfehlungen, es ersetzt keine Steuerberatung. Solche Sätze wirken auf den ersten Blick wie Abwertung, tatsächlich erhöhen sie die Trefferquote – weil die Leute, die danach klicken, wissen, was sie bekommen.
Ein dritter Punkt betrifft die Konkurrenz um Aufmerksamkeit. „Finanzielle Freiheit" ist ein Begriff, zu dem es unüberschaubar viel gibt – Videos, Beiträge, ganze Kanäle. Wer mit einem allgemeinen Text in diesen Bereich hineinschreibt, konkurriert mit allen davon. Wer einen sehr spezifischen Aspekt nimmt, konkurriert mit deutlich weniger und wird von genau den Leuten gefunden, die diesen Aspekt suchen.
Das ist übrigens kein Nachteil des Buches, sondern eine Eigenschaft des Themas. Der Titel selbst ist stark – nur eben nicht dadurch, dass man ihn wiederholt, sondern dadurch, dass man ihn an etwas Konkretes hängt.
Was den Weg über diesen Titel zusätzlich attraktiv macht: Er ist kostenfrei zu bekommen und damit ein niedrigschwelliger Einstieg. Getrackt wird über die Sitzung, es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht – die höherpreisigen Angebote laufen dort ohnehin mit, ohne dass du sie erwähnen musst.
Die ehrliche Einordnung zum Schluss: 5 € pro Bestellung sind der Normalfall, nicht das Sprungbrett. Wer den Titel deshalb wählt, weil er hofft, dass daraus regelmäßig etwas Größeres wird, plant mit einer Annahme statt mit einer Zahl.
Anmelden kann man sich kostenlos und ohne Bewerbung, die Freischaltung erfolgt sofort.
Schreibt ihr bei breit angelegten Büchern lieber über einen engen Ausschnitt oder versucht ihr, das ganze Thema abzudecken?
